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ARTHOUSESELECTION

In der arthouseSELECTION präsentiert der Kinopalast Vulkaneifel in Daun & Kinopalast Eifel|Mosel|Hunsrück in Wittlich jede Woche einen nach Filmkunst-Kriterien ausgewählten Arthouse-Film mit garantierten Spielzeiten am Donnerstag, Montag und Dienstag. 


Die Filme sind anspruchsvoll, kritisch, polarisierend, kunstvoll auch manchmal vulgär - aber immer fernab der typischen Blockbuster-Filme, die die breite Masse bedienen. 


Mit der Filmreihe arthouseSELECTION schaffen wir die perfekte Balance zwischen anspruchsvollen, wertvollen, aber auch humorvollen und kritischen Filmreihen. Eines sind sie aber immer: Absolut sehenswert!

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Hamnet

Großbritannien, USA (2025) | Drama

Wir schreiben das Jahr 1580 und der im kleinen englischen Dorf Stratford-upon-Avon als Lateinlehrer arbeitende William Shakespeare (Paul Mescal) verliebt sich in Agnes (Jessie Buckley). Im Dorf wird hinter immer weniger vorgehaltener Hand vermutet, sie sei eigentlich gar keine Heilerin, sondern eine richtige Hexe. Aber das ist William egal. Die beiden stürzen sich Hals über Kopf in das gemeinsame Leben und bekommen auch schnell drei Kinder. Erst wird Susanna (Bodhi Rae Breathnach) geboren, kurz darauf die Zwillinge Judith (Olivia Lynes) und Hamnet (Jacobi Jupe). Doch mit der Familie endet das Träumen zumindest für William noch nicht. Er will das Lehren endlich hinter sich lassen können und als Dramatiker arbeiten. Auf dem Land geht das jedoch eher schlecht als recht. Also geht er, ermutigt von Agnes, nach London. Erst ist die Familie als nur räumlich voneinander getrennt, dann pflügt die Pest durch das Land und tötet auch Hamnet mit gerade einmal elf Jahren. Das treibt William an, seinem Sohn zu Ehren ein Stück zu schreiben...

Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.

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Marty Supreme

USA (2025) | Biopic, Drama

Marty (Timothée Chalamet) ist zwar nur ein einfacher Schuhverkäufer, aber das hält ihn trotzdem nicht davon ab, im Traum die ganz großen Brötchen zu backen. Er fantasiert den lieben langen Tag davon, Weltmeister im Tischtennis zu werden. Oder viel mehr: Er ist bereits davon überzeugt, zu den weltweit besten Tischtennisspieler*innen zu gehören. Deshalb ist es für ihn nur noch eine Frage der Zeit, bis die Realität nachzieht. Seine große Chance sieht er in einem Turnier, für das Marty von New York City nach London fliegt. Doch dort wird er mit der knallharten Realität des Sports, zu dem es dann eben doch ein bisschen mehr als Selbstbewusstsein braucht, konfrontiert. Im Finale unterliegt er dem Japaner Koto Endo (Koto Kawaguchi). Doch Marty will sich noch nicht geschlagen geben und beginnt damit, das Geld für das nächste Turnier zusammen zu kratzen. Dieses Mal muss es mit dem Sieg klappen, sonst muss Marty womöglich wirklich bis in alle Ewigkeit im Schuladen seines Onkels versauern...

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Als wäre es leicht

Deutschland (2025) | Drama

Florian (David Knors) ist sehbehindert und würde lieber von Arbeitslosengeld leben. Doch er wird zu einem Job im Dialoghaus Hamburg verdonnert, wo er auf die charmante, hörbehinderte Kati (Cindy Klink) trifft, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Nun müssen sie eine Möglichkeit finden miteinander zu kommunizieren, was dank hilfreicher Apps sehr viel besser möglich ist, als sie anfangs dachten. Doch es gibt andere Schwierigkeiten, die zwischen ihnen entstehen, die vor allem auf ihre verschiedenen Hintergründe und Florians emotionaler Unfähigkeit zurückzuführen sind. Als Florian jedoch erfährt, dass sein ihm so verhasster Vater im Sterben liegt, bricht seine harte Schale auf und er erkennt, was Kati ihm bedeutet und wie viel Halt sie ihm gibt.

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Ein Sommer in Italien - WM 1990

Deutschland (2026) | Dokumentation

Im Sommer 1990 erlebt Deutschland einen historischen Ausnahmezustand: Die Nationalmannschaft wird in Italien Fußballweltmeister und schreibt unter Teamchef Franz Beckenbauer Sportgeschichte. Jahrzehnte später wird das Turnier neu beleuchtet – mit persönlichen Erinnerungen der Spieler, bislang unveröffentlichtem Privatmaterial und seltenen Archivfunden aus dem FIFA-Bestand. Die Rückschau zeichnet nicht nur den sportlichen Weg zum Titel nach, sondern beleuchtet auch den Geist eines Landes im Umbruch. Im Mittelpunkt stehen Zusammenhalt, Loyalität und das Gefühl von Aufbruch in einem frisch wiedervereinigten Deutschland, dessen kollektive Euphorie bis heute nachwirkt.

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